Wie hole ich mir einen Schnupfen?

Hier ein eigenes, echtes Beispiel:


Es stand ein Wochenende bevor, an dem ein alter Bekannter vorbeikommen wollte. Ich sagte ihm, an dem Wochenende bin ich auf jeden Fall zu Hause, er kann kommen, wann er will. Ich freute mich sehr darauf, ihn wieder zu sehen. Dann kam am Donnerstag Abend von einem anderen Bekannten eine Mail, ein Hilferuf, ich müßte dringend Samstag einspringen, weil ihm 2 Investoren abgesagt hatten, damit er sein Gesicht nicht verliert. Das wäre das Geschäft seines Lebens, auf das er schon lang gewartet hatte.
Ich sagte ihm, ich bekomme Besuch, das geht nicht, außerdem hatte mein Freund, welchen ich mitbringen sollte gerade eine schlimme Grippe.
Ich ließ mir auch das Geschäft seines Lebens erklären, worauf ich ihm sagte, das ist link, eher Abzocke. Er hat mir nicht geglaubt und hat mich regelrecht gebettelt.

Ich habe mich breitschlagen lassen,
das heißt, ich konnte nicht Nein sagen, das hätte mein Bekannter auch nicht verstanden.
Zu meinem Freund, mit Grippe, sagte ich, er brauche nicht mitfahren, es reicht, wenn ich sinnlos in der Gegend rumfahre. Dieser wollte sich aber den Betrüger anschauen und fuhr mit. Um etwas Positives aus dieser Situation zu machen, schlug ich vor auf dem Rückweg zum "Karpfenessen" zu gehen ( das Lokal liegt einigermaßen an der Strecke).
Ich sagte, komm denke einfach wir fahren mit einem kleinen Umweg zum Essen und machen einen Ausflug, das Wetter war auch sehr schön.

Mein Freund konnte sich damit
aber nicht anfreunden und schimpfte und hustete über diesen versäumten Tag.
Das machte mir auch keinen Spaß und ich ärgerte mich innerlich, schließlich hatte ich was anderes vor. Außerdem hatte ich Mitleid ( ist falsch, er hätte ja nicht mitfahren brauchen) mit meinem Freund, dem es garnicht gut ging.
Der Termin lief wie erwartet, der Betrüger wurde entlarvt und wir sind schnell weiter gefahren. Ich freute mich auf's Essen, mein Freund nicht, er hing noch dem sinnlosen Gespräch hinterher.

Wir kamen zu unserer "Karpfen - Gaststätte".
Im Gastraum "geschlossene Gesellschaft". Wir mußten in den Saal, der gerade frei geworden war und wo die Musiker noch abbauten. Die Türen standen weit offen, es zog gewaltig und sah ungemütlich aus. Ich sah einen kleinen Tisch hinten in der Ecke, mein erstes Gefühl sagte: dahin. Doch mein Freund fragte die Bedienung und diese sagte, am besten vorn hinsetzen. Also folgten wir der Bedienung und es zog gewaltig an den Füßen, richtig kalt. Ich platzierte meinen kranken Freund so, daß er nicht so viel Zug abbekam.

Kurze Zeit später kam ein Päarchen.
Sie setzten sich an genau den kleinen Tisch hinten in der Ecke und wurden auch bedient. Dadurch, daß so viel los war, dauerte das Essen sehr lange ( damit ich auch genügend Zug abbekam). Der Karpfen war wieder gut wie immer und die Heimfahrt war lang. Dann meckerte mein hustender Freund auch noch über meine Fahrkünste. Die Heimfahrt war sehr anstrengend, ich war total geschafft. Mein netter Termin war dadurch auch noch geplatzt.

Ich hatte die Nase gestrichen voll!!!
2 Tage später bekam ich meinen gewaltigen Schnupfen.

Sie werden vielleicht denken: Klarer Fall von Ansteckung ! Stimmt, aber man kann sich nur anstecken, wenn man nicht in Harmonie ist !

Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie Krankheit selbst gemacht ist. Sicher finden Sie die vielen Fehler, welche ich gemacht habe. Mehrfach hätte ich die Möglichkeit gehabt, diesem Schnupfen zu entgehen, aber ich habe es einfach nicht gemerkt, so blieb meinem Körper keine andere Wahl, mich auf meine Disharmonie hinzuweisen. In der Analyse im Nachhinein liegt die Möglichkeit aus Fehlern für die Zukunft zu lernen. Ehrliche Eigenanalyse und die Anwendung des Gelernten, dafür ist die Dualität da. Damit können wir uns weiterentwickeln.